„Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus fiel mir zum ersten Mal auf, dass so ein Fahrstuhl doch Vorteile hätte“ - eine Seniorin hat uns berichtet.

 

Mein Sohn liegt mir seit Jahren in den Ohren. ‚Mama, wie wäre es, wenn wir nach einer schönen Wohnung im Erdgeschoss suchen? Du wirst ja auch nicht jünger.‘ Ich weiß das - und wie. Die Knochen knartschen, und die Wege scheinen auch immer länger zu werden. Aber alles in allem geht es mir gut. Und ich kann…oder konnte bis vor kurzem alles auch ziemlich gut alleine machen. In meiner Wohnung wohne ich außerdem bereits seit über zehn Jahren. Hier hin zu ziehen war schon ein großer Schritt. Aber für mich allein war das Haus damals einfach zu groß. Nun will ich hier auch nicht wieder weg. Die Geschäfte sind quasi direkt vor meiner Tür, und der Stadtpark ist ebenfalls nicht weit. Und ich weiß genau, wie schwierig es ist, in dieser Lage überhaupt eine Wohnung zu finden. Also bleib ich.

 

Nun gut, direkt nach meiner Operation schien der dritte Stock dann doch ganz schön hoch. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus fiel mir zum ersten Mal auf, dass so ein Fahrstuhl doch Vorteile hätte. Den gibt es aber nicht. Irgendwas von Denkmalschutz. Altbau. Dass ich hier die erste Zeit nicht allein zurecht kommen würde, war schnell klar. Mein Sohn bot mir an, zu ihm und seiner Frau zu ziehen. Aber das wollte ich nicht. Ich mag den Stadtteil, und meine Eigenständigkeit auch. Also suchte er mir das Angebot vom Notmütterdienst heraus. Eine Mutter brauchte ich nun wirklich nicht. Aber da stand etwas von Nachsorge und Seniorenbetreuung. Betreut werden muss ich auch nicht - ich brauche nur etwas Hilfe. Mein Sohn rief prompt bei dem Verein an.

 

Es ging alles sehr unkompliziert und schnell. Bereits zwei Tage, nachdem ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, stand eine nette Dame vom Notmütterdienst, um die fünfzig schätzte ich, vor meiner Tür, lächelte und fing direkt an, gute Laune und Gelassenheit zu versprühen. Meine ersten Berührungsängste waren schneller weg, als ich die Einkaufsliste schreiben konnte.

 

In der Wohnung fand ich mich gut zurecht, nur die Treppen machten mir das Leben schwer. Einkaufen und den Haushalt schmeißen konnte ich in den letzten drei Wochen nicht, und es wird sicherlich noch etwas dauern, bis mir alles wieder locker von der Hand geht. Das übernahm also meine „Notmutter“. Sie kochte auch für mich nach meinen Wünschen und versorgte mich mit bunten Geschichten von draußen.

Nach und nach wurden mir die Wände zu eng, aber irgendwie bekam ich nach der OP ein wenig Angst, allein die Treppen zu erklimmen und draußen durch den Stadtpark zu gehen. Doch zusammen schafften wir beide das mit links. Es ist wunderbar. Drei Wochen haben wir wohl noch zusammen. Dann kann ich alles wieder allein. So ist zumindest der Plan - Besserung ist schon jetzt zu spüren. Und meine gute Laune blieb mir dank dieser liebevollen Hilfe bislang auch erhalten. Das einzige, worum ich mir jetzt noch Sorgen mache, ist, dass sich meine Wohnung in drei Wochen leerer als vorher anfühlen wird…“

 

Nach einer Operation kann es schwer fallen, den sonst so leicht bewältigten Alltag zu meistern. Wir springen gern ein und übernehmen das, was ihr in dieser Zeit nicht leisten könnt.  Unsere kompetenten Betreuerinnen können euch zum Beispiel bei Einkauf und Haushalt entlasten. Sprecht uns einfach an.

Möchtet ihr uns ebenfalls von euren Erfahrungen mit unseren Betreuerinnen berichten? Dann freuen wir uns auf eure Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! :) 

 

 

 

 

 

Über uns

Der Notmütterdienst Familien- und Seniorenhilfe e.V. ist Ihr Ansprechpartner für Kinderbetreuung, Seniorenbetreuung und Firmendienste. Seit 1969 betreuen wir Familien und Senioren individuell und persönlich auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt.

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